Wie kommt der Name KAURI zustande und was bedeutet KAURI?

Ein Porzellanring war eine der großen Inspirationsquellen für das Sozialunternehmen KAURI.

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Das Wort Porzellan stammt von dem italienischen Wort porcellana, der ursprünglichen Bezeichnung für eine Meeresschnecke mit einer weiß glänzenden Schale, ähnlich dem Porzellan. Gemeint ist die Kaurischnecke, auch Porzellanschnecke genannt. Die Schale dieser Schnecke, welche häufig fälschlicherweise als Muschel bezeichnet wird, diente früher in Afrika, in Süd- und Ostasien sowie in der Südsee als Zahlungsmittel, dem Kaurigeld. Besondere Beliebtheit erfuhr die Kaurischneckenschale aber auch als Schmuckelement.


Der Begriff Kauri beschreibt allerdings noch ein anderes Lebewesen: Den Kauri-Baum, eine Pflanzengattung aus der Familie der Araukariengewächse. Er ist im pazifischen Raum von der Halbinsel Malaysia bis Neuseeland beheimatet. Am bekanntesten ist wohl der neuseeländische Kauri-Baum, die größte dort heimische Baumart. Dieser steht nach jahrelangen massiven Rodungen unter Naturschutz. Touristen müssen deshalb am Flughafen in Neuseeland ihre Wanderschuhe reinigen, um auf den empfindlichen Wurzeln des Baumes keine bedrohlichen Keime zu hinterlassen. Der Kauri-Baum spielt eine besondere Rolle in der Māori-Mythologie und darf nur noch für deren rituelle Zwecke gefällt werden. Gleichzeitig bemühen sich die Māori, um deren Neuanpflanzungen.

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Diese Materialvielfalt hinter dem Wort Kauri sowie der Größenkontrast zwischen der Schnecke und dem Baum haben uns imponiert und nicht mehr losgelassen. Schließlich wollen wir mit unserem Vorhaben Materialalternativen für konventionell abgebauten Goldschmuck aufzeigen und für den Wert und die Wertschöpfungskette von Rohstoffen sensibilisieren.